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Der Sendeturm Zobor oberhalb von Nitra
Palast & ModernBratislava und Westslowakei

Sender Zobor: der Turm, der über Nitra wacht

Der Sender Zobor (Vysielač Zobor) ist ein Radio- und Fernsehturm in 556 Metern Höhe auf der Pyramide, einem Vorgipfel des Zobor, unmittelbar über der Stadt Nitra im Tribeč-Gebirge. Der 64 Meter hohe Betonturm von 1993 ist ein moderner Blickfang der Westslowakei und ein guter Anlass für eine Wanderung auf einen der geschichtsreichsten Berge der Region.

Der Turm, der Fernsehprogramme in den Südwesten der Slowakei sendet, steht auf einem Berg, auf dem schon vor tausend Jahren eine Wallburg und eine Benediktinerabtei lagen.

WoAuf der Pyramide, einem Vorgipfel des Zobor, direkt oberhalb von Nitra in der Westslowakei
ArtRadio- und Fernsehsender, Turm von 64 m Höhe, 556 m über dem Meeresspiegel
Ideal fürWanderer, Aussichtsfreunde, Fotografen und alle, die sich für moderne Technik interessieren
AnreiseMarkierte Wanderwege führen von Nitra und von Dražovce auf den Zobor; Burg Nitra liegt rund 3 km entfernt

Die Geschichte des Senders Zobor und seines Berges

Wer wissen will, warum hier ein Sender steht, muss beim Berg beginnen. Der Zobor erhebt sich über Nitra am südlichen Ende des Tribeč-Gebirges und erreicht 586,9 Meter. Auf seinem Gipfel lag eine vorgeschichtliche Wallburg, die im 9. Jahrhundert wahrscheinlich von den Slawen als Fluchtburg genutzt wurde; ihre Wälle zogen sich über fast drei Kilometer. Südwestlich des Gipfels stand eine Benediktinerabtei, die erstmals in den Zobor-Urkunden von 1111 erwähnt wird; ihre Schule gilt als die älteste belegte Schule der Slowakei. Zusammen mit weiteren Wallburgen rund um den Berg gehörte der Zobor zur Siedlungsgrundlage des großmährischen Nitra.

Der Sender selbst ist weit jünger. Er steht auf der Pyramide, einem Vorgipfel des Zobor in 556 Metern Höhe, der zwar niedriger ist als der Hauptgipfel, aber immer noch hoch genug, um die Donauebene im Süden zu überblicken. Die markante Anhöhe diente zudem als wichtiger Knoten von Richtfunkstrecken, sodass ein Kommunikationsturm hier naheliegend war. Als erstes Bauwerk strahlte ein Gittermast das Fernsehsignal aus, und im September 1992 begannen die Arbeiten am neuen Turm.

Der Turm wurde 1993 fertiggestellt und gehört damit zu den jüngsten Anlagen seiner Art in der Slowakei. Als Architekten werden Štefan Ďurkovič und Štefan Svetko genannt. Der Stahlbetonbau ist 64 Meter hoch; allein die Antenne misst 11,5 Meter und wiegt 2,5 Tonnen. Das Gebäude dient zugleich als Betriebsgebäude für die Technik. Als das UKW-Radio einen Aufschwung erlebte, wurden die Programme zunächst vom alten Mast verbreitet; nach Fertigstellung des Turms übernahmen die Antennen an seiner Spitze.

Das digitale Zeitalter kam schrittweise. Der zweite DVB-T-Multiplex ging am 13. Mai 2010 vom Zobor aus auf Sendung, der öffentlich-rechtliche Multiplex folgte am 1. Juni 2011. Am 9. Juli 2019 wurde der Sender neu abgestimmt und der erste Multiplex auf den Standard DVB-T2 umgestellt; der vierte Multiplex sendet von Anfang an in DVB-T2. Digitaler Hörfunk wird nicht vom Turm, sondern von der Station der Seilbahn abgestrahlt.

Die Lage wurde wegen der Reichweite gewählt. Dank der Höhe über der weiten Donauebene und der hohen Sendeleistung reicht das Signal weit nach Süden und Südwesten. Das Hauptversorgungsgebiet ist das flache Land der Regionen Nitra und Trnava bis zur Grenze zu Ungarn; durch Überreichweiten kommt das Signal aber auch im Pohronie, in der Horná Nitra, im Tekov und in Teilen des Považie an und lässt sich auch in Ungarn empfangen.

Wissenswertes über den Sender Zobor

  • Der Turm ist 64 Meter hoch, wobei allein die Antenne 11,5 Meter misst und 2,5 Tonnen wiegt.
  • Der Sender steht nicht auf dem Hauptgipfel, sondern auf der Pyramide, wie der Vorgipfel des Zobor über Nitra heißt.
  • Sein Signal reicht über die Donauebene so weit, dass es nicht nur in den Regionen Nitra und Trnava, sondern auch in Ungarn zu empfangen ist.
  • Mit dem Berg sind die Zobor-Urkunden von 1111 verbunden; die darin erwähnte Schule der Benediktinerabtei gilt als älteste belegte Schule der Slowakei.
  • Bis 1994 fuhr ein Sessellift von Nitra auf den Zobor. Er wurde inzwischen aus Sicherheitsgründen größtenteils abgebaut; ein neuer, etwas kürzerer Lift ist in Planung.
  • Einer Sage nach hängten die landnehmenden Magyaren den Anführer Zobor nach einer dreitägigen Schlacht an einer alten Eiche auf diesem Berg auf; daher soll der Berg seinen Namen haben.

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Einige Beschreibungen sind maschinell übersetzt.

Den Sender Zobor besuchen

  • Am besten sieht man den Turm auf einer Wanderung: Markierte Wege führen von Nitra (167 m ü. d. M.), von Dražovce und vom Dorf Žirany auf den Zobor.
  • Der Sender ist eine in Betrieb befindliche technische Anlage. Die Quellen sagen nicht, ob der Turm von innen zugänglich ist; rechnen Sie also mit einer Besichtigung von außen.
  • Der Gipfel des Zobor ist ein Aussichtspunkt mit weitem Blick. Er liegt im Naturreservat Zoborská lesostep, an den Hängen darunter wachsen Weinreben.
  • Die Zobor-Abtei ist rund 1 km entfernt, Burg Nitra und die Emmeram-Kathedrale liegen etwa 3 km entfernt; der Ausflug lässt sich gut mit der Altstadt verbinden.
  • Prüfen Sie vor dem Aufbruch den aktuellen Zustand der Wege und tragen Sie feste Schuhe.

Öffnungszeiten, Zugang und Bedingungen können sich ändern. Bitte vorab prüfen.

Karte: Lage von Sender Zobor

Fotos: Sender Zobor

Die Pyramide, der Vorgipfel des Zobor über Nitra
Der Fernmeldeturm auf dem Zobor bei Nitra
Der Sender auf dem Berg Zobor
Der Sender Zobor aus einer anderen Perspektive
Der Turm des Senders Zobor mit seiner Antenne

Fragen

Wo liegt der Sender Zobor und wie kommt man hin?

Der Sender Zobor steht auf der Pyramide, einem Vorgipfel des Zobor, direkt oberhalb der Stadt Nitra. Markierte Wanderwege führen von Nitra und von Dražovce hinauf.

Wie hoch ist der Sender Zobor?

Der Turm ist 64 Meter hoch, einschließlich einer 11,5 Meter langen Antenne, die 2,5 Tonnen wiegt. Er steht auf 556 Metern Höhe.

Wann wurde der Sender Zobor gebaut?

Der Bau des Turms begann im September 1992 und wurde 1993 abgeschlossen. Er ersetzte einen Gittermast, der zuvor das Fernsehsignal ausgestrahlt hatte.

Was sendet der Sender Zobor?

Er strahlt Radio und Fernsehen aus, darunter digitales Fernsehen nach den Standards DVB-T und DVB-T2. Das Gebiet umfasst die Regionen Nitra und Trnava und Teile der Nachbargebiete; das Signal ist auch in Ungarn zu empfangen.

Kann man auf den Sender Zobor hinaufsteigen?

Die Quellen erwähnen keinen öffentlichen Zugang zum Turm, da es sich um eine Sendeanlage im Betrieb handelt. Die meisten Besucher sehen ihn von den Wegen ringsum und genießen die Aussicht vom Berg.

Was gibt es sonst auf dem Zobor zu sehen?

Auf dem Gipfel liegt ein Naturreservat, dazu Spuren einer vorgeschichtlichen Wallburg und der Standort der mittelalterlichen Benediktinerabtei, die 1111 belegt ist. Teile der Hänge sind mit Weinbergen bedeckt.

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