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Die Monostor-Brücke über die Donau zwischen Komárno und Komárom
Palast & ModernBratislava und Westslowakei

Monostor-Brücke: Schrägseilbrücke zwischen Komárno und Komárom

Die Monostor-Brücke (slowakisch Most Monoštor, ungarisch Monostori híd) ist eine Schrägseilbrücke für den Straßenverkehr über die Donau, westlich der Zwillingsstädte Komárno und Komárom. Sie wurde am 17. September 2020 eröffnet und gehört zu den jüngsten Bauwerken der Slowakei, ein ungewöhnlicher Geheimtipp für alle, die sich für Ingenieurbau, die Grenzregion und die Geschichte einer gemeinsamen Brücke zweier Staaten interessieren.

Komárno und Komárom sind Zwillingsstädte an den gegenüberliegenden Donauufern, und seit 2020 teilen sie eine zweite Straßenbrücke: 37 Stahlsegmente mit zusammen 5400 Tonnen.

WoWestlich von Komárno, an der slowakisch-ungarischen Grenze an der Donau
ArtStahl-Schrägseilbrücke, etwa 600 m lang, gemeinsam von der Slowakei und Ungarn betrieben
Ideal fürFans von Brücken und Ingenieurbau, Radfahrer, Fotografen und Reisende in der Grenzregion
AnreiseAm westlichen Rand der Zwillingsstädte Komárno (Slowakei) und Komárom (Ungarn), westlich der Eisenbahnbrücke

Die Geschichte der Monostor-Brücke

Der Gedanke an eine zweite Straßenbrücke zwischen den Zwillingsstädten Komárno und Komárom wurde schon in den Jahren vor 2000 erörtert. Bis dahin gab es nur den Straßenübergang der Elisabethbrücke in den Stadtzentren, die seit 1892 besteht und für schwere Fahrzeuge eine Gewichtsbeschränkung hat. Lastwagen mussten deshalb große Umwege über Medveďov und Vámosszabadi oder die Fähre bei Esztergom fahren. Am schwierigsten war die Wahl des Standorts: Eine östliche Trasse hätte Wohngebiete durchschnitten, die schließlich vereinbarte westliche Trasse überquert den Fluss zwischen der Monostor-Festung und der bestehenden Eisenbahnbrücke.

Die Vorbereitung begann 2006 mit Mitteln des EU-Programms INTERREG, als beide Länder gemeinsame Planungsstudien in Auftrag gaben, und bis 2007 sahen die Pläne eine Schrägseilbrücke mit einem einzigen Pylon vor. 2012 unterzeichneten die Regierungen der Slowakei und Ungarns ein Abkommen über den Bau. Die bilaterale Expertengruppe, die die Arbeiten koordinierte, traf sich am 27. November 2013 zum ersten Mal. Die Brücke wurde zu rund 85 Prozent aus der Fazilität Connecting Europe der EU finanziert, und das Gesamtbudget überstieg 117 Millionen Euro.

Der Spatenstich erfolgte im Oktober 2017. 2018 folgten die Gründungsarbeiten, und am 11. Juni 2018 wurden die ersten drei Fahrbahnsegmente mit je 165 Tonnen eingesetzt. Sie waren in Csepel aus polnischen, tschechischen und slowakischen Teilen zusammengebaut worden. Insgesamt besteht die Fahrbahn aus 37 solchen Segmenten mit zusammen 5400 Tonnen, und der Pylon wiegt etwa 2400 Tonnen. Den höchsten Punkt des Bauwerks erreichte man am 11. November 2019, und das letzte Fahrbahnsegment, eingesetzt am 3. Dezember 2019, verband die Ufer beider Länder. Am 16. Mai 2020 folgte eine statische Belastungsprobe.

Die Brücke wurde am 17. September 2020 im Beisein der Regierungschefs der Slowakei und Ungarns eröffnet, und der Verkehr begann wenige Stunden nach der Feier. Sie trägt den Namen der Monostor-Festung im Stadtteil Koppánymonostor am ungarischen Ufer, die zum Festungssystem von Komárom gehört. Die Brücke steht im gemeinsamen Eigentum beider Staaten. Sie entlastet die alte Elisabethbrücke und die Zentren beider Städte, und schwere Lastwagen können die Donau hier ohne Umweg queren.

Wissenswertes über die Monostor-Brücke

  • Die Fahrbahn besteht aus 37 Stahlsegmenten mit zusammen 5400 Tonnen, und die ersten drei zu je 165 Tonnen wurden am 11. Juni 2018 eingesetzt.
  • Die Segmente wurden in Csepel in Budapest aus Teilen zusammengebaut, die in Polen, Tschechien und der Slowakei gefertigt worden waren.
  • Die Brücke trägt den Namen der Monostor-Festung im Stadtteil Koppánymonostor von Komárom, die zum Festungssystem der Stadt gehört.
  • Sie ist die erste Donau-Straßenbrücke zwischen Medveďov / Vámosszabadi und der altstadtnahen Elisabethbrücke, die seit 1892 besteht.
  • Rund 85 Prozent der Kosten von mehr als 117 Millionen Euro stammen aus EU-Mitteln, und die Brücke gehört gemeinsam der Slowakei und Ungarn.
  • Der Stahlpylon steht auf der slowakischen Seite und ragt fast 95 Meter auf, die längste Spannweite misst 252 Meter.

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Einige Beschreibungen sind maschinell übersetzt.

Die Monostor-Brücke besuchen

  • Neben den zwei Fahrspuren hat die Brücke einen Gehweg und einen Radweg, sie lässt sich also zu Fuß oder mit dem Rad überqueren.
  • Die Brücke liegt westlich der Eisenbahnbrücke am Rand der Zwillingsstädte, ein Besuch lässt sich gut mit einem Aufenthalt in Komárno oder Komárom verbinden.
  • Am ungarischen Ufer liegt die Monostor-Festung, Teil des Festungssystems von Komárom, nach der die Brücke benannt ist.
  • Die ältere Elisabethbrücke, 2,8 km entfernt in den Stadtzentren, zeigt, wie der Übergang vor 2020 aussah.
  • In der Nähe auf dieser Seite: Castra Celemantia, ein römisches Kastell etwa 9 km entfernt. Die Quellen nennen keine Aussichtspunkte oder Parkmöglichkeiten, informieren Sie sich daher vor Ort.

Öffnungszeiten, Zugang und Bedingungen können sich ändern. Bitte vorab prüfen.

Karte: Lage von Monostor-Brücke

Fotos: Monostor-Brücke

Die Donau im Jahr 2023

Fragen

Wo liegt die Monostor-Brücke und wie kommt man hin?

Die Monostor-Brücke quert die Donau am westlichen Rand der Zwillingsstädte Komárno in der Slowakei und Komárom in Ungarn. Sie liegt westlich der Eisenbahnbrücke.

Wann wurde die Monostor-Brücke eröffnet?

Die Brücke wurde am 17. September 2020 von den Regierungschefs der Slowakei und Ungarns eröffnet. Der Spatenstich war im Oktober 2017 erfolgt.

Was für eine Brücke ist die Monostor-Brücke?

Es ist eine Stahl-Schrägseilbrücke für den Straßenverkehr von etwa 600 Metern Länge mit einem einzigen Pylon auf der slowakischen Seite. Die längste Spannweite misst 252 Meter.

Kann man die Monostor-Brücke zu Fuß oder mit dem Rad überqueren?

Ja. Neben der Straße gibt es einen Gehweg und einen Radweg.

Warum wurde die Monostor-Brücke gebaut?

Sie ermöglicht dem Schwerverkehr die Donauquerung ohne Umweg und entlastet die alte Elisabethbrücke und die Zentren beider Städte. Auf der Elisabethbrücke gelten Gewichtsbeschränkungen.

Warum heißt sie Monostor-Brücke?

Sie trägt den Namen der nahen Monostor-Festung im Stadtteil Koppánymonostor am ungarischen Ufer. Die Festung gehört zum Festungssystem von Komárom.

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